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Sicherheit geht für Hund & Halter vor: Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit

Hund

von Daniel Richter - 23.10.2013

Was hilft am besten gegen eine Herbst- und Winterdepression? Für nicht wenige Hundehalter ist die Antwort klar: lange, ausgiebige Spaziergänge mit ihrem Hund. Dabei handelt es sich nicht mal um ein rein „subjektives“ Empfinden: Denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass viel Bewegung an der frischen Luft tatsächlich wie ein natürlicher Stimmungsaufheller wirkt.

Hinzu kommt, dass die Spaziergänge mit dem Hund - trotz Wind und Wetter - die Abwehrkräfte steigern. Und das bei Hund und Hundehalter gleichermaßen. Das Gassigehen im Herbst und Winter ist somit eine "Win-Win-Win-Win-Situation". Besonders praktisch: Während Nicht-Hundehalter sich extra ins Fitnessstudio schleppen müssen, um ihr ärztlich empfohlenes Bewegungsminimum zu erreichen, „reißen“ Hundehalter die Kilometer praktisch nebenbei ab – Spaß mit dem Hund statt verordneter Fitnessfrust in der „Muckibude“ also.

Doch die dunkle Jahreszeit hat auch ganz klare Nachteile. Zum einen sollten Hundehalter aufgrund der mit den niedrigeren Temperaturen einhergehenden Erkrankungsgefahr besonderen Wert auf proteinreiches Hundefutter legen. Zum anderen sollten sie berücksichtigen, dass Zecken auch noch im Herbst und im beginnenden Winter Saison haben. Zudem werden während dieser Zeit deutlich mehr Hunde von Autos angefahren, woran vor allem die schlechten Sichtverhältnisse während der dunklen Jahreszeit Schuld sind.

Signal- und Leuchtfarben im Herbst und im Winter Gefährdet sind natürlich insbesondere Hunde mit einem dunklen Fell. Aber selbst Hunde, die ein sehr helles Fell haben, werden aufgrund der Dunkelheit und der Witterung erst deutlich später als im Frühjahr und im Sommer von den Autofahrern wahrgenommen. Berücksichtigt man dann noch den längeren Bremsweg, den die Autos während der nasskalten Herbsttage auf den mit Laub verschmierten Straßen haben, verwundert es nicht, dass in der dunklen Jahreszeit die Autounfälle mit Hundebeteiligung jedes Jahr neue Rekordwerte erreichen.

Mittlerweile gibt es eine regelrechte Industrie rund um die bessere Sichtbarkeit des Hundes. Im Fachhandel wird unzähliges Zubehör angeboten, bei dem wahlweise Reflektoren oder Leuchtmittel eingesetzt werden – oder eine Kombination von beidem. Viele Hundebesitzer greifen dabei aus praktischen Erwägungen zu leuchtenden oder blinkenden Halsbändern. Beispielsweise mit LED-Technik. Da ohnehin kaum ein Hund das Haus ohne Halsband verlässt, geht hierbei der Mehraufwand gegen Null. Nachteilig wirken sich Leuchthalsbänder jedoch bei Rassen aus, die ein längeres Fell haben. Häufig verschwindet bei den langhaarigen Hunden das Halsband förmlich im Fell und verliert dadurch an Leuchtkraft.

Alternativ gibt es natürlich auch komplettes LED-Leuchtgeschirr, bei dem auch die Leine ebenfalls leuchtet. Hunde und Hundehalter werden auf diese Weise schon von weitem gesehen – natürlich nur, wenn der Hund auch tatsächlich angeleint ist. Viele Hundebesitzer rüsten ihren Hund zudem mit einem sogenannten „Flasher“ aus, einem Anhänger für das Hundehalsband, der wahlweise blinkt oder leuchtet. Manche Hundehalter schwören auch auf Stirnlampen, die jedoch nicht von allen Hunden gerne getragen werden. Am besten ist daher, man probiert erst einmal mit einer geliehenen Stirnlampe aus, ob der eigene Hund diese überhaupt mag.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der legt sich für seinen Hund gleich einen reflektierenden Hundemantel bzw. eine reflektierende Hundeweste zu, die durch die große Fläche für eine deutlich bessere Sichtbarkeit sorgt. Besonders praktisch: Viele Hundemäntel sind nicht nur sehr leicht, sondern auch winddicht und wasserfest, was in der nasskalten Jahreszeit ein weiteres gutes Argument ist.

Nicht zuletzt sollten die Hundehalter aber auch an sich selbst denken. Auch wenn modisch gerade dunkle Töne angesagt sind, sollten Hundehalter zumindest eine helle Mütze oder einen hellen Schal tragen, um besser gesehen zu werden. Noch besser ist es, Hundehalter nehmen sich ihren Hund zum Vorbild und tragen ebenfalls ein oder zwei Reflektoren. Sicherheit geht schließlich vor, insbesondere im Herbst und Winter.

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