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Kohlenhydrate im Hundefutter

Was sind Kohlenhydrate im Hundefutter?

Kohlenhydrate sind ein entscheidender Bestandteil der tierischen (und menschlichen) Nahrung. Grob unterscheidet man bei den Bestandteilen der Nahrung zwischen Mikronährstoffen und Makronährstoffen. Mikronährstoffe (häufig auch Vitalstoffe genannt) sind Stoffe, die der tierische Körper aufnehmen muss, ihm aber keine Energie liefern. Darunter fallen u.a. Sekundäre Pflanzenstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe. Makronährstoffe hingegen liefern die notwendige Energie.

Die Makronährstoffe setzen sich aus den Proteinen, Fetten (Lipide) und eben den Kohlenhydraten zusammen. Während „Mikro“ sich von dem griechischen Wort für „klein“ ableitet, bedeutet „Makro“ auf Deutsch „groß“ und „weit“. Und das nicht ohne Grund, Makronährstoffe sind die hauptsächlichen Nahrungsbestandteile. Proteine, Fette und Kohlenhydrate sind allesamt zur Energiegewinnung unverzichtbar – und das möglichst in einem guten, also artgerechten, Verhältnis zueinander.

Kurz und gut: Kohlenhydrate im Hundefutter sind wichtig.

Warum sind Kohlenhydrate im Hundefutter wichtig?

Die über die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate gelangen über das Blut in alle Zellen des Hundekörpers, insbesondere beim Muskelaufbau kommt ihnen eine entscheidende Funktion zu. Ein Gramm Kohlenhydrate hat 4 Kilokalorien. Zum Vergleich: Fette haben 9 Kilokalorien. Kohlenhydrate selbst bestehen aus Zuckermolekülen, wobei die konkrete Molekülanordnung je nach Art der Kohlenhydrate variiert.

Einfache und komplexe Kohlenhydrate im Hundefutter

Die Kohlenhydrate unterscheiden sich wiederum in Monosaccharide (Einfachzucker), Disaccharide (Zweifachzucker) und Oligosaccharide (Mehrfachzucker). Normalerweise – also in nicht-wissenschaftlichen Abhandlungen – wird von „leeren“ und „komplexen“ Kohlenhydraten gesprochen, wobei letztere die Oligosaccharide umfassen.

Und diese Unterscheidung zwischen „leeren“ und „komplexen“ Kohlenhydraten ist nach Erfahrung von nutricanis für die gesunde und artgerechte Ernährung des Hundes ungemein wichtig. Während die leeren Kohlenhydrate vom Körper sehr schnell verarbeitet und aufgenommen werden können, verhält es sich bei den komplexen Kohlenhydraten deutlich anders. Diese verfügen über eine kompliziertere Molekülstruktur, weshalb die notwendige Umwandlung in Glukose deutlich länger dauert.

Das aber nicht zum Schaden des Hundes, sondern ganz im Gegenteil. Die leeren Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel sofort ansteigen, während es bei den komplexen Kohlenhydraten deutlich langsamer abläuft. Das bedeutet aber auch, dass der Blutzuckerspiegel bei den leeren Kohlenhydraten sehr schnell wieder absackt, während er bei den komplexen Kohlenhydraten länger hoch bleibt. Dies bedeutet, dass die Energie durch komplexe Kohlenhydrate dem Körper über einen längeren Zeitraum zur Verfügung steht, es ist sozusagen die „nachhaltigerer“ Energieaufnahme.

Die komplexen – und damit hochwertigen - Kohlenhydrate finden sich beispielsweise in Kartoffeln und in bestimmten Gemüsesorten wie Erbsen oder Kürbis. Beim Kauf des Hundefutters sollten Hundehalter daher auf eine ausgewogene und artgerechte Mischung aus unterschiedlichen Zutaten achten, bei der der Anteil an hochwertigen Kohlenhydraten besonders hoch ist – die Gesundheit des Hundes wird es ihm danken.


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