3 Gründe, warum sich angeleinte Hunde nicht begrüßen sollten

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Wenn Sie selbst einen freundlichen Hund haben, wird es Ihnen unproblematisch erscheinen, wenn dieser auf andere Hunde zugeht, auch wenn diese und er selbst an der Leine laufen. Schließlich sind Hunde soziale Wesen und warum sollte Ihr Hund nicht an dem anderen herumschnüffeln. Drei Gründe, warum diese scheinbar normale Interaktion jedoch gehörig nach hinten los gehen kann, sagen wir Ihnen hier.

1. Nicht alle Hunde sind freundlich

Nur weil Ihr eigener Hund umgänglich ist und weder Probleme mit kleinen noch mit großen Hunden hat, können Sie nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass dies bei allen anderen Hunden auch so ist. Es gibt Hunde, die zwar kein grundsätzliches Problem mit Artgenossen, aber z.B. mit größeren oder kleineren Hunden haben. Das kann beispielsweise auf ein Erlebnis in der Vergangenheit des Hundes zurückzuführen sein. Aber auch normalerweise freundliche, umgängliche Hunde können an der Leine ein ganz anderes Verhalten an den Tag legen. Manche werden nervös, weil sie angeleint nicht entkommen können. Andere gehen ohnehin lieber von sich aus auf andere Hunde zu und fühlen sich schnell bedrängt. Sie können entsprechend ungehalten reagieren, wenn ein Artgenosse zu nahe kommt. Zuletzt gibt es auch Hunde, die nicht sehr gut mit anderen Artgenossen auskommen, möglicherweise aggressiv sind. Auch diese Hunde dürfen selbstverständlich spazieren gehen. Sie werden an der Leine von ihrem Besitzer kontrolliert. Nähert sich nun ungebeten ein Artgenosse, kann das in einer unerwünschten Reaktion enden. Aber auch bei sonst sehr freundlichen und entspannten Hunden können enge Hundeleinen zu Spannungen führen und im schlimmsten Fall in einem Hundekampf enden.

Warum sich Hunde angeleint nicht begrüßen sollten

2. Es ist den Hunden unangenehm

Die bevorzugte Begrüßung bei Hunden ist es, sich mit gesenktem Kopf von der Seite zu nähern, um den Hintern des anderen Hundes zu beschnüffeln. Meistens umkreisen sich beide Hunde dabei. Die Leine kann unter Umständen die bevorzugte Begrüßung verhindern und dafür sorgen, dass die Hunde sich von vorne nähern. Dies kann zu einer aggressiven Reaktion bei Hunden führen. Doch selbst wenn die Leine die bevorzugte Begrüßung zulässt, können sich die Leinen dabei verheddern. Durch die plötzliche Bewegungseinschränkung kann selbst der sonst freundlichste und entspannteste Hund ausflippen. Und im Handumdrehen kann es sogar unter "befreundeten" Hunden zu einem Hundekampf kommen, bei dem die Hunde wegen der verhedderten Leinen nicht gut getrennt werden können.

Warum sich Hunde angeleint nicht begrüßen sollten

3. Es verstärkt schlechte Angewohnheiten

Sobald Ihr Hund seine Leinenmanieren vergisst und an der Leine zieht und zerrt, weil er einen anderen Hund begrüßen möchte, sollten Sie dieses unerwünschte Verhalten nicht auch noch belohnen, indem Sie ihn zu dem anderen Hund lassen. Ihr Hund könnte sonst lernen, dass er Sie überall dorthin ziehen kann, wohin er möchte.

Gute Leinenmanieren sind das A und O in der Hundeerziehung. Denn ein zerrender Hund kann sehr gefährlich sein. Für andere und sich selbst. So könnte er Ihnen beispielsweise die Leine aus der Hand reißen und auf die befahrene Straße laufen. Oder er kann Sie verletzen, weil Sie fallen oder sich die Schulter verrenken, gerade wenn es sich um einen größeren Hund handelt.

Soziale Kontakte für den Hunde

Hundeparks oder Hundewiesen, wo die Hunde frei laufen können, sind eine schöne Alternative, um soziale Kontakte und Interaktionen zwischen Hunden zu ermöglichen. Auch Hundewanderungen sind eine schöne Gelegenheit, den eigenen Hund mit anderen Hunden zusammenzubringen.

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