Trockenfutter richtig lagern

Trockenfutter richtig lagern

Trockenfutter, Nassfutter oder Rohfütterung - es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Hund gesund zu ernähren. Es gibt weder richtig, noch falsch. Hauptsache, dem Hund schmeckt´s und er ist mit allen notwendigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgt, die er braucht. Wer sich für eine hochwertige Komplettnahrung entscheidet, der muss sich um die optimale Zusammensetzung des Futters nicht sorgen. Handelt es sich um ein Trockenfutter, dann sollten ein paar Dinge zur richtigen Lagerung berücksichtigt werden, damit es sich lange hält und den Hund mit allem versorgt, was er braucht.

Eigenschaften von Trockenfutter

Trockenfutter hat einen geringeren Feuchtigkeitsgehalt und ist gut haltbar. Zum Vergleich: Trockenfutter hat maximal etwa 10% Feuchtigkeit, Nassfutter liegt um die 75%. Trockenfutter lässt sich sehr gut lagern, ist gut portionierbar und ist geruchsärmer als Nassfutter. Mengenmäßig muss vom Trockenfutter deutlich weniger gefüttert werden, was auf lange Sicht günstiger ist, als den Hund mit einer anderen Futtervariante zu ernähren.

Trockenfutter hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet, dass es mindestens bis zum aufgedruckten Haltbarkeitsdatum, oft darüber hinaus haltbar ist, alle Vitamine und Nährstoffe erhalten sind. Dafür sorgen Konservierungsstoffe, die u. a. in natürlicher Form als Vitamin E im Hundefutter enthalten sein können.

Die richtige Lagerung von Trockenfutter

Trockenfutter wird häufig in einer Menge gekauft, die für mehrere Mahlzeiten ausreicht. Damit es frisch und knackig bleibt und auch Vitamine und Nährstoffe optimal erhalten bleiben, sollte es in der Zwischenzeit trocken, kühl und wenn möglich dunkel gelagert werden. Wird das Trockenfutter vom Hersteller in einem wiederverschließbaren Futtersack geliefert, dann ist es gut geschützt. Eine Alternative zum wiederverschließbaren Futtersack ist die Futterbox.

nutricanis Trockenfutter

Anforderungen an die Futterbox

  • Luftdicht: Die Box sollte luftdicht sein, damit das Futter trocken und knackig bleibt. Außerdem zerstört der Sauerstoff aus der Luft Vitamine und Nährstoffe (Oxidation).
  • Lichtundurchlässig: Einige Vitamine sind Lichtempfindlich und werden bei Lichteinfluss zerstört.
  • Komplett verschließbar: Damit z.B. Lebensmittelmotten und anderes Ungeziefer keine Chance hat, an das Futter zu gelangen und ggf. Eier im Futter abzulegen.
  • Richtige Größe: Es gibt Futterboxen unterschiedlicher Größe. Damit der gesamte Inhalt des Futtersacks hineinpasst, auf die richtige Größe achten.
  • Wasserabweisend: Damit das Futter knackig bleibt und zudem vor Schimmel geschützt ist, sollte die Box wasserabweisend sein und verhindern, dass Feuchtigkeit ins Innere gelangt.

Nicht vergessen: Die Futterbox muss regelmäßig gewaschen werden. Am besten immer dann, wenn der Inhalt aufgebraucht ist und bevor neues Futter eingefüllt wird. Wenn ihre Größe es zulässt, dann sollte sie am besten bei heißen Temperaturen in der Spülmaschine gereinigt werden.

An welchem Ort sollte das Trockenfutter gelagert werden

Trockenfutter sollte trocken, kühl und lichtgeschützt gelagert werden. Dann bleibt es knackig, alle Vitamine und Nährstoffe bleiben gut erhalten und es kann sich kein Schimmel bilden. Feuchte Räume wie Keller oder Waschkeller sind daher nicht der geeignete Ort. Besser sind Speisekammern oder ein dunkler Platz in der Küche.